7 Billion Humans

Spielmusik-Review 22.11.2019 · Mattis

Musik fürs Büro

Wer auf spielerische Weise programmieren lernen möchte, für den ist 7 Billion Humans genau das Richtige. Wie im Vorgänger Human Resource Machine von 2015 lassen wir Angestellte eines Superkonzerns durch eine Abfolge von Befehlen Pakete vom Input- aufs Output-Fließband legen. Klingt wenig spannend, ist aber tatsächlich wirklich interessant und auf 2D Boy-Art charmant in Szene gesetzt.

Musikalisch schlägt das Spiel in die Kerbe seines direkten Vorgängers - leider muss man sagen, denn wie auch bei Human Resource Machine klingt 7 Billion Humans nicht nach dem fantastischen World of Goo. Stattdessen hören wir hier jazzige und sphärische, fast schon futuristische Tracks, die thematisch zwar zum Cyber-Konzern passen, umgekehrt aber wenig Varianz und Akzente bieten. Stücke wie The Data Is Wranglin' Itself sind zwar peppig und bringen gute Stimmung, für den Sprung in den Soundtrack-Olymp reicht es meiner Meinung nach aber nicht. Aber, und das muss ja dazu gesagt werden: 7 Billion Humans ist ein Denkspiel - und da möchte man ja vielleicht auch seine Ruhe bei haben.