Battlefield 4: Dragon’s Teeth

Spielmusik-Review 01.10.2025 · Mattis

Zähne zeigen

Konflikte mit amerikanischer Beteiligung kommen bekanntermaßen meist im Doppelpack: der Erste und Zweite Weltkrieg, die beiden Golfkriege, die Kriege in Afghanistan 2001 und 2021 und, wenn man sie zusammenrechnet, auch der Korea- und Vietnamkrieg. Entsprechend logisch, dass sich die vierte Erweiterung Dragon’s Teeth gut ein halbes Jahr nach China Rising, erneut um das Land der aufgehenden Sonne dreht. An der Inhaltsfront gab es erneut die gewohnte Kombination aus Waffen, Achievements, zusätzlichem Spielmodus und vier neuen Maps. So weit, so Standard.

Zähne zeigen

Für den Official Release Trailer der China-Erweiterung durften derweil Mick Gordon (Doom) und Daniel James (Metal Gear Solid V: The Phantom Pain) ran, die erwartbar imposante Trailerkost mit Battlefield-DNS abliefern. Die restlichen vier Tracks stammen, wie schon bei Naval Strike, von den Komponisten des Hauptspiels und bilden die bekannte Ladezeitenbespaßung (Marketplace, Propaganda, UrbanGarden). Hier sticht für mich nur Waterfront heraus, dessen celloartiger Beat trotz seiner Monotonie etwas mehr Spannung und Abwechslung reinbringt.

Fazit

Abseits der brachialen Trailer-Show bleibt der Soundtrack zwar primär atmosphärische Warteschleifenmusik, beweist aber mit seinem düsteren Cello-Rhythmus, dass auch in der Monotonie eines Ladebildschirms echter musikalischer Biss stecken kann.