Hollow Knight: Gods & Nightmares

Spielmusik-Review 01.04.2025 · Mattis

Von wegen hohl!

Vielleicht waren es auch die vier kostenlosen Erweiterungen, mittels derer sich die Entwickler die Gunst der Spielenden sichern konnten? Wer weiß, wer weiß. Gespielt habe ich die meines Wissens nicht, nach dem Durchhören des OSTs habe ich jedoch etwas Lust bekommen, das Spiel nochmal anzufassen. Die Musik der Erweiterungen gab es derweil auch, allerdings als Bezahlalbum mit dem Titel Gods & Nightmares.

Albtraumhaft ist an den 15 Stücken aber nichts, im Gegenteil. Larkin setzt den Erfolgskurs des Scores des Hauptspiels fort, segelt dieses Mal jedoch etwas näher am Konventionswind der Moderne. Dadurch werden The Grimm Troupe und Nightmare King zum Aufeinandertreffen von Metal und Dracula, während Pale Court zwar nicht minder blutsaugerisch, gleichwohl mit der Mischung aus Streicher und Klavier klassischer daherkommt.

Neben Letztgenanntem und Gods & Glory ist mein Favorit dieses Albums Daughter of Hallownest, das die etwas befreitere Variante von Hornets-Thema darstellt. Gespielt wird der Track im Duell mit der Boomerang-Gesichtigen Begleiterin, und wie das aussieht, kann man sich gerne mal auf YouTube ansehen … da tun einem schon beim Zuschauen die Finger weh.

Fazit

Christopher Larkins klanggewaltige Fortführung beweist eindrucksvoll, dass die düstere Eleganz von Hallownest auch abseits des Hauptpfades eine unwiderstehliche Anziehungskraft entfaltet. Dieser Score liefert die perfekte Motivation, sich trotz der berüchtigten spielerischen Härte erneut in den Kampf zu stürzen und die eigenen Gehörgänge mit dieser orchestralen Finesse zu verwöhnen.