Dead Cells: Fatal Falls

Spielmusik-Review 01.03.2023 · Mattis

Furiose Fälle

Wie schon The Bad Seeds erweitert der zweite Bezahl-DLC die Streckenauswahl, dieses Mal jedoch zur Mitte des Spiels. Abseits der Namen für die Regionen (Fractured Shrines, Undying Shores und Mausoleum) bleibt ansonsten alles beim Alten. Soll heißen: neue Gegner, neue Klamotten und Klamotten und natürlich Achievements!

Der Score

Mit insgesamt zehn Tracks ist Fatal Falls zwar das zweitumfangreichste Album, bringt für sich genommen aber nur fünf originäre Songs. Denn bei den Demakes handelt es sich um Bit-Versionen von Titeln, die wir schon aus dem Hauptspiel kennen. Die sind an sich ganz gut gemacht, trotzdem schrammt die Variation ClockTower (Geared Up Rework) knapp an der 5/5 vorbei. Grund dafür ist die Dauer von annähernd zehn Minuten – das ist mir einfach zu lang.

Die restlichen, neuen Trackms sind wie gewohnt treibend (zum Beispiel Undying Shores), dieses Mal jedoch dominieren die Streicher. Dadurch bekommen Stücke wie Fractured Shrines oder Distillery einen keltischen Anstrich, was der Action aber keinen Abbruch tut. Auch Keep Off the Flowers ist mit seinen flüsternden Vocals eine interessante Ergänzung, die ein wenig an Remember Me erinnert. Einzig The Mausoleum fällt mit seiner bedächtig ruhigen Atmosphäre im direkten Vergleich etwas ab, alles in allem habe ich aber auch hier keine Klagen zu vermelden.

Fazit

Trotz kleinerer Längen bei den Neuinterpretationen zündet diese akustische Frischzellenkur dank ihrer keltischen Nuancen ordentlich und beweist, dass der Rogue-lite-König auch mit Geigen im Gepäck eine verdammt gute Figur macht.