Die Sims: Tierisch gut drauf

Spielmusik-Review 02.10.2022 · Mattis

Happy, happy dog

Achtung, Wortspiel: Da „unleashed“ im Englischen ‚von der Leine gelassen‘ bedeutet, lag dieser Name für die Haustiererweiterung The Sims: Unleashed nahe. Die Sims: Tierisch gut drauf funktioniert zwar auch, dem Namen fehlt allerdings der gewisse Biss … haha … Egal, machen wir weiter. Wie nach diesem Titel kaum anders zu erwarten war, führte das Addon Haustiere in die Welt der Sims ein. Dabei handelte es sich um Klassiker wie Hunde und Katzen, aber auch um Kleintiere wie Vögel, Hamster oder Fische. Exotischer wurde es hingegen nicht.

Der Score

Während man sich bei den vorherigen Addons bezüglich der Instrumentierung noch an gängigen Tropen orientieren konnte, gestaltete es sich als schwierig, Hund, Katze und Maus musikalisch abzubilden. Folglich besann sich Marc Russo auf die Qualitäten des Hauptspiels und lieferte Gute-Laune-Musik in Form von jazzigem Klavier (Sim the Blues, I Got the Sim Blues), Funk (Unleash the Sims) und Akkordeon-Pop (Cruisin' the Delta, Unleashed Jam, Down by the River, Oh Yah La Do, Ooh Ah, It's in the Jam) ab. Warum er die zehn Tracks des Albums ohne Serienurgestein Jerry Martin komponierte, weiß ich nicht, aber die Vermutung liegt nahe, dass dieser mit dem einem anderen Projekt beschäftigt war – vielleicht dem Hokus Pokus-Addon?

Fazit

Für Tierisch gut drauf springt Marc Russo – einem guten Pferd gleich – nicht höher, als er muss. Die Tracks sind nett und bieten von langsam und gefühlvoll bis hin zu Partystimmung alles, was man braucht, um Freude beim Beobachten der Sims und ihrer Vierbeiner zu haben.