Quake: Dissolution of Eternity

Spielmusik-Review 16.09.2024 · Mattis

Bis zur Unendlichkeit

Gleicher Komponist, gleiches Spiel … also gleiches Hauptspiel. Eine andere Erweiterung ist Dissolution of Eternity schon und wurde, wie bereits Scourge of Armagon, ebenfalls nicht von id Software, sondern einem anderen Entwickler programmiert. Während das erste Addon von Hipnotic Interactive (Star Trek: Elite Force II, Legacy of Kain: Defiance) stammt, zeichnen Rogue Entertainment (Strife, American McGee's Alice) für die zweite Erweiterung verantwortlich.

Der Score

Hier wie dort hat sich Jeehun Hwang um die Musik bemüht. Dieser setzt seinen Style aus dem vorherigen Missionspack nahtlos fort, musikalische Überraschungen bleiben ebenso aus wie Totalausfälle. Der ebenfalls aus acht Tracks bestehende Score bleibt seinem Mantra der Mittelmäßigkeit treu und schwimmt fröhlich im Fahrtwasser der Assoziationen an andere, bessere Soundtracks. Ein bisschen besser gefällt er mir durch Tempus Fugit schon, das wars dann aber auch schon.

https://i.ytimg.com/vi/Tv1gaE1ZHT8/maxresdefault.jpg

Fazit

Letztlich ist dieser Score ein klassischer Fall von akustischem Dienst nach Vorschrift: funktional und schmerzfrei, aber ohne den nötigen Funken Genialität, um über das Prädikat „belanglos“ hinauszukommen.